Wenn man sich damit beschäftigt, das seine Bilder gut bei google gefunden werden, fragt man sich irgendwann, warum einige Rezepte mit Bild erscheinen und andere nicht. Hintergrund dabei ist, dass google erkennt, ob es sich um ein Rezept handelt oder nicht. Um sicher zu sein, dass google hier Bescheid bekommt, muss man google also darüber informieren, welche Informationen gezogen werden sollen.

Beitragsbild angezeigt in google

Bierburger bei google

Gleiches gilt für Pinterest, die auch eine Rich Snippets Funktion für ihre Beiträge haben.

Diese ganzen Informationen muss man in Form von Rich Snippets in seine Beiträge eingliedern. Das kann man, wenn man will, per Code machen oder einfach mit einem Plugin. Rezepte-Plugins kannst du nutzen, um in deinem Beitragsentwurf über eine Maske deine Rezepte einzugeben. So werden automatisch alle Informationen an google weitergegeben.

WordPress bietet hierfür einige Plugins. Glaubt mir, ich habe sie alle schon ausprobiert. Meine 2 Favoriten stelle ich euch heute gerne vor.

Recipe Card von Yumprint

Recipe Card von Yumprint ist wohl optisch eines der ansehnlichsten Rezepte-Plugins. Und ein weiterer Vorteil: es ist umsonst. Auf der anderen Seite teilt man aber auch seine ganzen Rezepte bei Benutzung des Recipe Card – Plugins im Yumprint – Netzwerk.
In den Einstellungen sucht man sich unter mehreren Vorlagen seine Vorlage aus und stellt sich diese ein. Im Beitrag hat man dann einen Rezeptebutton, mit dem man seine Rezeptbox an die gewünschte Stelle einfügen kann. Meines Erachtens nach lief es nicht bei allen Beiträgen so gut mit dem Rezeptebild bei google. Allerdings wird man hier immerhin vom Support unterstützt (englischsprachig)
Fazit: Wenn es jemanden nicht stört, dass er automatisch seine Rezepte im Yumprint – Netzwerk verteilt, ist dies sicher ein tolles Plugin, dass auch optisch einiges her macht.

Vorteile

  • umsonst
  • schönes Design
  • einfache Bedienung

Nachteile

  • man teil seine Rezepte im Yumprint – Netzwerk
  • vereinzelt wurden nicht alle Rezepte mit Bild bei google dargestellt

WP Ultimate Recipe von Bootstrapped Ventures

Das ist mein absoluter Favorit. Knapp 60 € will Bootstrapped Ventures für dieses Plugin in der Premium – Version haben. Screenshoot Ultimate Recipe ProEs gibt auch eine free Version mit weniger Features. Schon allein des Supports wegen ist WP Ultimate Recipe sein Geld mehr als wert. Trotz meiner vielen und wohl meist auch doofen Fragen hab ich innerhalb von kürzester Zeit Feedback und Support bekommen.
Eingabemaske WP Ultimate RecipeDurch die Premiumversion war es kein Problem, die Rezepte von Recipe Card zu importieren. Ultimate Recipe benutzt eine andere Beitragsstruktur, die Custom Post Type genannt wird. Dadurch unterscheiden sich meine Beiträge im Aufbau minimal von den Rezepten unterscheiden. Ab und an kann es zur Problemen in der Kompatibilität mit Plugins kommen, was aber äußerst selten ist. Und es gibt so viele verschiedene Optionen. So kann man z.B. seine Rezepturen mit Nährwerten verknüpfen und sich diese anzeigen lassen, oder auch einstellen, dass die Designs sich komplett selbst ändern, etc. Ich finde besonders toll, dass ich unterwegs offline im Dokument meinen Beitrag schreiben und diesen dann entspannt mit Hilfe des Plugins in die richtigen Felder importieren kann.

Vorteile

  • super viele Funktionen
  • leichte Bedienung
  • Importfunktionen von anderen Plugins und Dokumenten
  • einzigartiger Support

Nachteile

  • Kostenpunkt
  • Kompatibilitätsprobleme durch Verwendung von Custom Post Type

Teil 1: Bevor es losgeht
Teil 2: Wie soll mein Blog aussehen?
Teil 3: Der Name, die Domain und der Speicherplatz
Teil 4: Das richtige Rezepte – Plugin
Teil 5: SEO mit dem Plugin Yoast SEO
Teil 6: Food Fotografie
Teil 7: Plugins die du brauchst