Die 1. Metro Kochherausforderung auf der Berlin Food Week

///Die 1. Metro Kochherausforderung auf der Berlin Food Week

Die 1. Metro Kochherausforderung auf der Berlin Food Week

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Auf der Seite des Metro Genussbloges wurde vor ein paar Monaten eine Ausschreibung für die Metro Kochherausforderung auf der Berlin Food Week veröffentlicht. Dabei geht es darum, dass Foodblogger gegen Kochazubis kochen. Den Spaß wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe mich auf einen der Plätze beworben. Jeder Blogger durfte noch eine weitere Person zur Messe mitbringen.
Ich hatte Glück und erhielt tatsächlich einen Platz, da Maks von Esskalation und Oli von Puhlskitchen zwar beide einen Platz für das Event erhielten, aber zusammen in einem Team bei der Kochherausforderung kochen wollten.

Demnach sahen die Foodbloggerteams also wie folgt aus:

1. Maks (Esskalation) & Oli (Puhlskitchen)
2. Claudia (Kochyoga) und ihr Freund René
3. Anna (Selleriesalat) und ihr Vater Michael
4. Tim (L’art de Gourmet; Kochblogradio.de) und natürlich ich

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Bei den Kochazubis traten an:

1. Sara Schulz und Ariadna Dumler aus dem Mövenpick Hotel
2. Maximilian Adams vom Steigenberger Hotel Potsdam und Henning Schütze vom Mercure Potsdam
3. Laura Müller vom Westin Grand Hotel und Anke Schulz vom Novotel Berlin-Mitte
4. Leonard Haase vom Berlin Capital Club und Marvin Kau vom Kempinski

Die Aufgabe war es, ein 2-gängiges Mikromenü für 20 Personen zu kochen. Dabei mussten die folgenden Zutaten verwendet werden:

  • Puy-Linsen
  • Kalamar Loligo
  • Lammlachse
  • Maronen
  • Steckrüben
  • Orangen
  • Kürbis
  • Occelli al Barolo Käse
  • Bottarga Meeräsche
  • Killepitsch

Der Killepitsch war die „Geheimzutat“, von der wir erst am Vorbereitungstag erfuhren. Die restlichen Zutaten haben wir schon im Vorfeld erhalten, sodass wir uns einigermaßen darauf vorbereiten konnten. Tims und meine Idee war es, einen Salat und einen Burger vorzubereiten, da dies zum einen zu „happy plate“ passt und wir zum anderen auf diese Weise die angekündigte geheime Zutat entweder in den Salat werfen oder in den Burger stecken konnten. Der Schnaps hat uns da schon ziemlich überrascht.

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Bevor ich allerdings die anderen Mitstreiter treffen konnte, begann für mich erstmal die Reise nach Berlin. Frühmorgens ging es los zum Münchner Flughafen, um dann gleich mit einer der ersten Maschinen nach Berlin zu reisen. In Berlin kam dann gleich die erste Hiobs – Botschaft: Tims Koffer ist auf dem Weg nach Berlin verschollen gegangen. Dies hatte zum Glück aber keinen Einfluss auf unsere Laune und Tim begann sofort mit den ersten Aufnahmen für kochblogradio.de. Angekommen im unserem Hotel, dem The Weinmeister, ging es für uns und die anderen auch direkt weiter zur Metro Academy in Berlin – Schönefeld. Hier hatten wir erstmal die Möglichkeit, unser Menü für den nächsten Tag vorzubereiten. Das hatten Tim und ich leider aus der vorgegebenen Aufgabenstellung zunächst nicht so verstanden und konnten so unser Menü, dass auf 2 h getaktet war, ganz entspannt vorbereiten. Zum Glück ging es Claudia von Kochyoga und ihrem Freund genau so und schnell wurden die Reste unserer Weinflaschen zwischen uns aufgeteilt.
Die anderen Teams hatten die Aufgabe besser verstanden und kochten voller Elan drauf los. Schon beim Zusehen hat man richtig Appetit bekommen und konnte erahnen, dass die anderen Teams sicher einiges auf den Teller zaubern werden. Begleitet wurden die Vorbereitungen von einem Filmteam. Den kompletten Film könnt ihr euch übrigens hier ansehen:


Abschließend wurde die zeitliche Einteilung der Teams für den Folgetag bekannt gegeben. Die Hälfte sollte 2h vor 12 Uhr kochen und die andere Hälfte 2h nach 12 Uhr. Tim und ich kamen in die Gruppe vor 12 Uhr.

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Am Abend ging es dann für uns auf die Food Night, eine Party, auf der geladene Gäste aus der Food & Gastronomieszene eingeladen waren. Es gab ein Flying Buffet mit verschiedenen kleinen Köstlichkeiten, Wein, Bier, Champagner und natürlich alkoholfreie Getränke. Wir nutzten die Chance zum Netzwerken untereinander und tauschten uns über verschiedene Themen aus. Die Atmosphäre war eher locker und nicht die eines Wettkampfes. Hier konnten wir außerdem schon mal das Kaufhaus Jandorf begutachten, der Platz, an dem wir am nächsten Tag fleißig die Löffel schwingen sollten. Nach der Food Night ging es dann aber schon wieder zurück ins Hotel. Schließlich sollte am Folgetag die Kochherausforderung stattfinden.

Nach dem Frühstück ging es dann wieder los ins Kaufhaus Jandorf. Nach einer kurzen Anweisung konnten wir auch schon starten. Unsere Vorbereitungen hatten wir in Kisten platziert, die am Morgen aus Schönefeld nach Berlin – Mitte gebracht wurden. So langsam spürte man auch schon die Anspannung unter allen Teilnehmern. Wir legten natürlich gleich los. Unser Geschirr, das von Arzberg Porzellan gestellt wurde, stellten wir für den Hauptgang sofort warm. Aber was wollten wir eigentlich kochen? Ah, also unser Plan war:

Bottarga – Capaccio an Kalamares – Radicciosalat mit Kürbis – Mojo verde und Killepitch – Orangenchip

und

Lammcheeseburger, sous – vide gegart, mit Occelli al Barolo, Rotweinlinsen im Kürbisbun an Steckrübenfries und Kastanien – Vanille – Mayonnaise

Die Rezepte folgen, allerdings in separaten Beiträgen.
Angerichtet wurde nach Absprache untereinander nach und nach. Alles war nach wie vor in einer sehr entspannten und relaxten Atmosphäre. Besonders toll war die Unterstützung, die man von allen anderen „Konkurrenten“, die gerade nichts zu tun hatten, bekam. Vielen Dank euch auch dafür noch mal! Die Gerichte wurden schließlich der Jury präsentiert. Ach ja, die Jury bestand übrigens aus:

1. Veronika Pountcheva (eine der Geschäftsführerinnen bei der Metro)
2. Peter Frühsammer (Frühsammers Restaurant)
3. Orhan Tançgil (kochdichtürkisch.de)

Gewinner gab es letztlich sogar zwei. Ein Team der Kochazubis, Ariadna und Sara, lag punktgleich mit dem Foodbloggerteam von Anna von Selleriesalat und ihrem Vater. Beide zauberten 2 wirklich wahnsinnig tolle Menüs auf den Teller der Jury und haben absolut verdient gewonnen. Ariadna und Sara bereiteten dabei

 

in Veilchenzucker gebeizter Lammlachs mit Puy Linsen-Cassoulet und warmem Steckrüben-Killepitsch-Espuma
und
Zweierlei vom Kalamar – gebraten und in Kastanienöl mariniert – gebratener und in Noilly Prat marinierte Meeräschen Rogen, Kastaniencrumble, Barolokäse Hippe mit Orangen-Eis im Pfeffermantel und Anisschaum

zu.

Anna und ihr Vater Michael haben sich als einzige an ein Dessert gewagt und es gab

 

Lammrücken auf Portwein Jus mit Linsen-Orangengemüse, Steckrüben Ravioli, Killepitsch-Tomate und frittiertem Kalamar
und
Kürbiskardamomeis auf Maronencreme, halb kandierten Orangen und Thymian Streuseln

Die darauffolgende Platzierung, den 2. Platz belegten Maks von Esskalation & und Oli von Puhlskitchen mit

 

Lauwarmer Linsensalat mit sautiertem Kalamar, rote Beete Maronenpüreemousse neben Bottarga Praline und Bottarga Öl in Pipette
und
Lammburger mit Aubergine mit Steckrübenpommes und Kürbisketchup.

Die darauffolgenden Platzierungen wurden zwar nicht benannt, was aber auch nicht wirklich nötig war, denn alle hatten großartig gekocht und tolle Gerichte zubereitet. Was aber, denke ich, noch viel wichtiger war, ist, dass alle viel Spaß hatten und sicher etwas dazugelernt haben.
Wenn nicht durch die anderen Teilnehmer, dann doch abschließend durch das Feedback der Jury, das jeder noch mal individuell anfragen konnte. Besonders gefreut hat mich das Lob von Peter Frühsammer, der unsere Zubereitung des Calamari sehr gelungen fand.

Für die Gewinner gab es als Preis Messersets der Firma F. Dick und eine Magnum Flasche Champagner von Veuve Cliquot.

Alle anderen sind aber auch nicht leer ausgegangen. Für unsere Teilnahme erhielten wir ein schönes Brotmesser aus der 1905er Serie von F. Dick.

Nach abschließenden Fotos und Abschied nehmen ging es für uns noch mit Maks, Oli und deren „Fanclub“ auf einen letzten Drink bevor es wieder zurück zum Flughafen und in den Flieger nach München ging.

Insgesamt war das Event sehr gelungen und als Teilnehmer hat man sich super aufgehoben gefühlt. Die Kollegialität zwischen allen Teilnehmern war echt einmalig und hat das Event ganz besonders gemacht. Auch wenn sicherlich jeder gewinnen wollte, stand der Sieg nie im Vordergrund, sondern die Teller mit tollen Speisen zu bestücken, was auch allen gelungen ist. Ich für meinen Teil freue mich über die neuen Kontakte und auf ein Wiedersehen. Wer weiß, was wir dann wieder kochen werden…

Einen großen Applaus an alle Organisatoren, Teilnehmer & Supporter des Events!

Weitere Beiträge findet ihr natürlich auch hier (Nachfolgende Beiträge werden selbstverständlich ergänzt):

Metro Genussblog:

1. Metro Kochherausforderung

Selleriesalat:

Unverhofft kommt oft
Unverhofft kommt oft Teil 2

Kochyoga:

METRO Kochherausforderung – Live ist live

Puhlskitchen:

1. METRO Kochherausforderung live {und in Farbe}
Zum Schluss noch ein paar Impressionen unsereres 2 – tägigen Aufenthaltes in Berlin:

2016-08-02T11:19:21+00:00 28. Oktober 2014|Berichte, Events|

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