Das mysteriöse Samba Pale Ale

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Das mysteriöse Samba Pale Ale

Samba Pale AleErzähle ich meinen Freunden, dass ich am Wochenende ein Samba Pale Ale gebraut habe, gucken mich alle nur komisch an. Der Begriff Samba Pale Ale, den ich schon so oft im Hobbybrauer – Forum gelesen habe, war mir selbst anfangs auch nicht geläufig. Selbst bei einer Internetrecherche erhält man dazu nur sehr spärliche Ergebnisse. Ursprünglich wurde das Rezept wohl von einem Forenmitglied, das nach Brasilien ausgewandert ist, entwickelt.
Das Samba Pale Ale zeichnet sich dadurch aus, dass es leicht malzig und hopfig ist, generell leichte Fruchtaromen aufweist und somit super im Sommer getrunken werden kann. Immerhin findet man in den Weiten des Internets mehrere Rezepte dazu. Ich persönlich habe mich für das Rezept aus der Hobbybrauerdatenbank von Maische, Malz und mehr entschieden.

Samba Pale Ale_Besonders spannend fand ich bei dieser Zubereitung die Zugabe von Polenta-Haferflocken. Diese unterstützen die Schaumbildung des Bieres nämlich sehr gut. Toll fand ich auch, dass ich an dem Bier super die Arbeit der Hefe beobachten konnte. Meine Fotos sind natürlich in der Anfangszeit der Bierherstellung entstanden. Nach einigen Wochen war das Bier dann schön gelb und leicht durchsichtig.
Geschmacklich hab ich mich was den Hopfen angeht auf einen Mix aus Cascade, Citra und und Spalter Select fokussiert.
Als Hefe diente die Safale S04.
Bei der Carbonisierung, also der Zugabe von Traubenzucker, habe ich mich für eine etwas größere Menge als im Rezept angegeben entschieden.Dadurch war zwar die Kohlensäure etwas präsenter (habe allerdings keinen Vergleichswert), aber gerade im Sommer fand ich das Prickelnde dann doch ganz passend.
Es war übrigens auch das erste mal, dass ich von einem Rezept ein wenig Abstand genommen habe und ich muss sagen, ich bin mit einem wirklich tollen Bier belohnt worden. Mein erstes selbstgebrautes Pale Ale in Form eines Samba Pale Ale habe ich also sicher nicht zum letzten Mal getrunken.

Das mysteriöse Samba Pale Ale 1

Samba Pale Ale

Für 10 Liter
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Zutaten

  • 1,36 kg Pilsner Malz
  • 0,27 kg Weizenmalz hell
  • 180 g Polenta Maisgries
  • 68 g Corn Flakes
  • 60 g Cara Hell
  • 60 g Haferflocken
  • 6 g Cascade
  • 6 g Spalter
  • 4 g Citra
  • Safale S04
  • 70 ml Traubenzucker

Anleitungen

  1. 7 l Wasser in einem Topf auf 76°C erhitzen.
  2. Pilsener Malz, Weizenmalz, Polenta, Cornflakes Cara Hell, & Haferflocken in den Einkochautomaten geben und bei 67 °C ca. 90 min garen. Dann noch einmal für 10 min auf 78°C erhöhen und anschließend den Sud 15 min. ruhen lassen.
  3. In einem Eimer nun die Flüssigkeit durch die Maische hindurch laufen lassen. Beim sogenannten "Läutern" anschließend 6 l heißes Wasser (78°C) zur Maische hinzufügen.
  4. Dann wieder alles in den Einkochautomaten zurückgeben und aufkochen.
  5. Den Spalter Select Hopfen hinzugeben und erneut alles für 90 min kochen.
  6. Durch einen Whirlpool das Bier "klären" und durch den Hahn in den Gäreimer ablaufen lassen.
  7. Das Bier muss jetzt möglichst schnell auf 20°C runtergekühlt werden.
  8. Anschließend die Hefe hinzufügen.
  9. Nach ca. 7 Tagen im Gärkorb sollte das Bier in Flaschen umgefüllt werden. Dazu vorher den Traubenzucker in kochendem Wasser lösen und runterkühlen lassen. Die Speise mit dem Biersud vermischen und nochmals die Hefe sich eine Stunde wieder setzen lassen. Danach dann in die Flaschen füllen.
  10. Bei Raumtemperatur im Anschluss das Bier in den Flaschen noch weitere 14 Tage gären lassen.
  11. Vor dem Genuss komplett runterkühlen (ca. 2 Tage im Kühlschrank).
2017-04-23T13:54:02+00:00 16. September 2015|Bierrezepte|

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2 Comments

  1. Jason 13. Februar 2017 at 15:51 - Reply

    Das hört sich richtig gut an! Ich glaube es ist ein Brautag wert:)
    Jason @Deinbierwerk

    • Björn 14. Februar 2017 at 09:12 - Reply

      Ich bin auf deun Ergebnis gespannt. Es ist das absolute Lieblingsbier meiner Jungs!

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