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Homebrew Belgisches Blondes

Belgisches Blondes zu Hause gebraut

Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, was einer meiner Lieblingsbierstile ist? Ich trinke super gerne ein Belgisches Blondes. Bei Bieren ist es ja so, dass man sie entweder hopfig, malzig oder so wie ich karamellig mag. Ich bin ein absoluter Fan von karamelligen Zuckernoten im Bier. Da passen die Belgischen Biere natürlich wie die Faust auf’s Auge. Ich braue mein erstes Belgisches Blondes Die Vorfreude war natürlich besonders groß, als ich mein erstes Belgisches Blondes selbst braute. Das Brauen dieses Bieres ist super einfach, weil es nicht viele Zutaten braucht. Aber die wenigen Zutaten haben es in sich. Durch die Hefe kriegt das Bier eine angenehme Süße und auch einen ordentlichen Bums. Man merkt also, wenn man die erste Flasche davon getrunken hat. Was mich dann doch sehr überrascht hat war, wie lange es dauert, bis sich die Hefe aktiviert. Die Bierrezepte für Belgisches Blondes, die ich bisher gelesen habe, hatten das so gar nicht erwähnt. Ich habe bestimmt 4 Flaschen weggeschüttet, die zwar schon geschmacklich Alkohol drin hatten, aber keine Kohlensäure. Vielleicht kennt …

selbstgemachtes Wheat Pale Ale

Mein erster Versuch eines American Wheat Pale Ales

Ein American Wheat Pale Ale ist ein Pale Ale, das mit Weizenmalz eingemaischt wird. Dadurch ist es etwas schwerer und malziger als normale Pale Ales. Nachdem ich das erste Mal ein Wheat Pale Ale getrunken habe, wollte das Bier unbedingt auch mal selbst nachbrauen. Mir gefällt die Schwere des Bieres in Kombination mit einer leichten Süffigkeit und den doch höheren Bitterwerten als bei einem Weizen. Die Mischung dieser verschiedenen Stile macht das Bier echt spannend und schön zu trinken. American Wheat Pale Ale selbsgemacht – Ein Traum Wenn ihr die Chance habt, ein solches Bier zu trinken, kann ich es euch nur nahelegen. Ich fand beim Brauen zu Hause besonders spannend, die verschiedenen Stile von Bieren so zu mischen und verschiedenste Bierherstellungsverfahren in einem zu haben. Das schafft aber natürlich beim Brauen auch mehr Fehlerquellen. Nichtsdestotrotz hat bei mir alles super geklappt. Nach dem Kühlen und Vergären der Hefe entstand ein leckeres Gebräu, das ich gerne noch einmal brauen werde.

selbst gebrautes Dark IPA

Dark IPA – Mein erstes selbstgeschriebenes Bierrezept

Yes, I did it – Ich habe das erste mal ein Rezept selber geschrieben und versucht, ein trinkbares Bier daraus zu bekommen. Was mich optisch immer ganz schön anmacht, ist ein dunkles Indian Pale Ale, also ein Dark IPA. Bei einem Dark IPA mag ich die Mischung aus zitrusartigem Hopfen, einem leichten Bitteraroma und den dunklen Röstaromen. Vor kurzem habe ich ein Black Betty von Beavertown probiert. Und ich muss sagen, es schmeckt fast genauso wie mein selbstgemachtes Bier. Das macht einen schon etwas stolz, gerade bei einem so bekannten und gut bewerteten Bier wie diesem. Das Dark IPA erhält durch ein Röstmalz zum einen seine schöne dunkle Farbe und zum anderen ein tolles malziges Aroma. Durch das Kaltstopfen, nachdem die Hefe anfängt richtig zu gären, kommen noch ein paar fruchtige Bitternoten in das Bier. Mit seinen über 7%igen Alkoholgehalt hat das Bier auch richtig Power. Meinen Jungs hat es gut geschmeckt, auch wenn es 1-2 Alkoholausfälle bei denen gab, die das Dark IPA unterschätzt haben 🙂 Charakteristisch ist es auf jeden Fall ein schönes Bier …

Coffee Stout selbergemacht

Coffee Stout – Ein Stout mit Kaffee – Aromen

So langsam macht mir das Bierbrauen richtig viel Spaß und allmählich wurde es auch Zeit, mein erstes eigenes Bierrezept zu kreieren. Ich wollte mit etwas Leichtem anfangen, also startete ich mit einem Coffee Stout. Auf die Idee bin ich deshalb gekommen, weil ein Stout ja an sich schon einige Aromen hat und diese wollte ich mit einem Zusatz von Kaffee ergänzen. Beim Kaffee habe ich mich für einen Dark Roast aus Sumatra entschieden. Durch den vollen Körper und die geringe Säure habe ich erwartet, ein tolles Profil für den Kaffee zu haben. Im Nachhinein betrachtet hätte ich allerdings weniger geröstete Bohnen nehmen sollen. Zubereitet wurde der Kaffee übrigens nach dem Coldbrew – Verfahren in einer French Press. Gebraut habe ich das Bier schließlich in der 4 – Liter – Karaffe, die ich von dem IPA aus der Braubox hatte. Beim nächsten Versuch würde ich auch weniger Kaffee nehmen. Im Hobbybrauer-Forum wurde die Menge für dieses Stout auch schon mal diskutiert. Hier wurde allerdings weniger verwendet. Zubereitet habe ich das Coffee Stout im Topf.

selbstgebrautes Weizenbier

Mein erstes Weizenbier

Bewusst habe ich mich für die Überschrift „Mein erstes Weizenbier“ entschieden, da der erste Braudurchlauf noch nicht so perfekt war, wie ich es mir erhofft habe. Die Idee war es ein schönes leckeres Weizenbier, das man in manchen Teilen Bayerns auch Weißbier nennt, zu brauen. Das harte Münchner Wasser ist übrigens für das Brauen von Weizen prädestiniert. Generell ist es eben durch dieses harte Wasser eher schwer, zu brauen. Mittlerweile bin ich mit meiner Brauerei schon so weit, herauszufinden, inwieweit die Wasserqualität Einfluss auf das Bier hat. Zum Beispiel ist es bei Pils so, dass man möglichst weiches Wasser benötigt. Dazu muss das Wasser speziell aufbereitet werden, was man u.a. durch Vermischung mit destilliertem Wasser machen kann oder durch Beeinflussung der Mineralien wie z.B. mit Milchsäure. Es geht also immer fleißig weiter damit, zu lernen, wie man richtig braut. Das Ergebnis war dann auch  eigentlich ganz gut trinkbar. Problem war leider nur, dass sich nach einer Weile unten im Glas das Wasser vom Bier getrennt hat. Natürlich kann das auch einfach ein Braufehler gewesen sein, denn das Ergebnis war definitiv ein leckeres …

Vanille - Reis - Bier 2

Vanille – Reis – Bier

Das Experimentieren mit Bieren und das Entstehenlassen von Bier-Raritäten ist es, was das Brauen zu Hause unter anderem ausmacht. Als ich in der Hausbrauer – Rezeptesammlung das Rezept zu Vanille – Reis – Bier gelesen hab, musste ich es einfach sofort ausprobieren. Die Rezepte in diesem Buch sind echt toll und ein Bier, das solche Aromen hat, kannte ich bisher noch nicht. Also habe ich es gleich mal ausprobiert. Das Bier hatte eine schöne Farbe und ein schönes Aroma. Die Vanille hat man auch leicht geschmeckt, doch hat sie nicht zu sehr herausgestochen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich weniger Vanille benutzt habe, als im Rezept angegeben ist. Dies hatte zum einen den Grund, dass das Bier sonst relativ teuer wird und zum anderen war ich der Meinung, dass ich keinen allzu starken Vanillegeschmack haben wollte. Im Allgemeinen war ich also schon sehr stolz auf mein Bier, da es eine schöne Farbe hatte und ein tolles rundes Aroma. Der Schaum stand dazu auch noch super. Ein Vanille – Reis – Bier ist schon wirklich was Leckeres !